Escrima -
ein komplettes Kampfsystem zur Selbstverteidigung mit und ohne Waffen.
Escrima hat seinen Ursprung auf den Philippinen. Es entstand im Laufe der Jahrhunderte als effektives Selbstverteidigungssystem, welches sich besonders gegen immer wieder einfallende Invasoren bewährte. Das System war so wirkungsvoll, dass die Filipinos erst durch eine zahlenmäßige Überlegenheit und mit modernen Schusswaffen besiegt werden konnten. Dieses bedeutete jedoch nicht das Ende. Einige der philipinischen Kampfstile existieren noch heute und haben sich im Laufe der Zeit ständig weiterentwickelt. Es handelt sich also nicht um ein starres, verkrustetes, versportlichtes System, sondern um eines der dynamischten und progessivsten Kampfsysteme zur realistischen und wirkungsvollen Selbstverteidigung weltweit.
Escrima wurde und wird immer wieder fälschlicherweise als reiner Waffenkampf angesehen und auch so in "Ergänzung" anderer Kampfkünste gelehrt. Dieses führte an vielen Stellen zu Verwässerungen des Escrima-Kampf-Systems.
Wie trainieren Escrima als das was es ist. Ein komplettes Kampfsystem mit und ohne Waffen. In der Tradition von Grandmaster Rene Latosa und unter besonderer Begleitung von Rasaq Qadirie versuchen wir Escrima in seiner reinen und unverfälschten Art zu vermitteln und somit zu erhalten. Dabei steht die Praxistauglichkeit absolut im Vordergrund. Es geht nicht um Schönheit, sondern nur um Effektivität.
Das besondere am Escrima ist, dass sich die Konzepte des Waffenkampfes komplett auf den waffenlosen Kampf - Cadena de Mano - übertragen lassen und dementsprechend trainiert werden.
Bei den Waffen unterscheidet man grob in Stumpfe Waffen - Schlagstöcke, Palmstick, Kubotan, Tonfa, teleskopschlagstock, etc. - und Klingen - Messer, Schwert, Machete, Schwert und Schild, Speer, etc.
Unser Training mit und ohne Waffen wird für jede Person, je nach Erfahrungsstand, individuell zugeschnitten, so dass ein Einstieg jederzeit möglich ist. Der verantwortungsvolle Umgang mit dem jeweiligen Gegenüber steht bei uns im Vordergund und nach der Aneignung wichtiger Basiskompetenzen steht einem "Kampf" mit spezieller Schutzausrüstung nichts mehr im Wege, um seine mentalen Fähigkeiten und sein Selbstbewusstsein in Stress- und Gefahrensituationen zu erfahren und weiter zu entwickeln.
Bei allem wollen wir jedoch nicht vergessen, dass es in erster Linie darum geht, Spaß zu haben und sich durch das Training mental und dadurch auch in seiner Persönlichkeit weiterzuentwickeln.